This entry was posted on Freitag, August 12th, 2011 at 13:40 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.


Gesellschaftsspiele für Jungs
Trotz der immer weiter vordrängenden Computerspiele finden auch Gesellschaftsspiele immer noch ihren Platz im Wohn- oder Kinderzimmer. Der Grund dafür ist die ganz spezielle Magie, die von Gesellschaftsspielen ausgeht; angefangen vom Öffnen der Schachtel, die den Inhalt preisgibt, über das Aufbauen des Spielfeldes inklusive der Figuren bis hin zum Spielbeginn, zumeist mit Würfel, sind Gesellschaftsspiele ein durchaus reales Gruppenerlebnis.
Obwohl die meisten Gesellschaftsspiele von beiden Geschlechtern gerne gespielt werden, zeichnen sich bei genauerer Betrachtung doch leichte Verschiebungen ab. Falls Gesellschaftsspiele für Jungs gesucht werden, fällt die Wahl deshalb schnell auf zwei echte Klassiker, die in keiner Spielesammlung fehlen.
Der Dauerbrenner: Monopoly
Früh übt sich, wer einmal ein erfolgreicher Geschäftsmann sein will. Angehende Immobilientycoone üben daher am besten mit Monopoly, was es bedeutet, Grundbesitz und Gebäude zu kaufen sowie Mieten einzutreiben. Da Stillstand bekanntlich Rückschritt ist, muss neben der eigentlichen Verwaltung auch ein Auge auf mögliche Expansionsmöglichkeiten geworfen werden, denn was man heute selbst nicht kauft, kauft morgen wahrscheinlich ein anderer. Monopoly ist deswegen nicht bloß ein Spiel, sondern auch eine gute Schule, was das Abschätzen der Finanzlage angeht. Das analytische Denken wird dabei genau so geschult wie taktische Planung, nicht zu vergessen das Beobachten des Gegners, dessen Handlungen immer Konsequenzen für die eigene Situation bedeuten.
Für Abwechslung sorgen dabei die vielen Varianten von Monopoly. Die klassischen Straßennamen von Turmstraße bis Schlossallee sind nämlich bloß Statthalter, die in Städteversionen beliebig abgeändert werden.
Mut zum Risiko: Feldherren gesucht
Risiko bedeutet alle gegen alle, und zwar mehr noch als die meisten anderen Gesellschaftsspiele. Dabei ist der Name des Spiels schon eine treffende Bezeichnung, denn das Risiko ist allgegenwärtig. Jeder Angriff bedeutet unweigerlich eine Schwächung der eigenen Verteidigung, da Truppen weiterbewegt werden. Bei Risiko geht es also vor allem um den richtigen Mittelweg, um die Balance zwischen Sicherheit und Risiko, die aller Strategie zum Trotz, auch durch das Würfelglück beeinflusst wird – in welche Richtung auch immer.
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